CDU Gemeindeverband Otzberg
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Presse
27.09.2013, 21:01 Uhr | http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/otzberg/Kita-und-Trinkwasser-bewegen-die-Otzberger;art1296,4332303 Übersicht | Drucken
Kita und Trinkwasser bewegen die Otzberger

Zum Kita-Ausbau
Die CDU-Fraktion war von Anfang an für ein anderes Konzept und einen anderen Architekten,
bekam dafür aber im Gemeindeparlament keine Mehrheit.  U 3 Ausbau ist durch Ablehnung einer Kreditaufnahme durch die CDU und WGO nicht gefährdet, da genügend Mittel im Haushalt 2013 bereitstehen.
s. Protokoll der Sondersitzung der Otzberger Gemeindevertretung vom 24.9.2013 und:  http://www.cdu-otzberg.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=15


Kita und Trinkwasser bewegen die Otzberger
Versammlung – Kommt es zu einem Bürgerentscheid über den Anschluss an den Zweckverband Gruppenwasserwerk?
Otzbergs Bürger sind debattierfreudig – zumindest wenn es um Kinderbetreuung und Wasserversorgung geht. Rund 100 Einwohner – unter ihnen auch Kommunalpolitiker – waren ins Volkshaus Ober-Klingen gekommen und diskutierten fast drei Stunden mit dem Bürgermeister sowie Vertretern des Gruppenwasserwerks.
OTZBERG.
„Entscheidungen in der Politik sind manchmal geheimnisvoll“, leitete Bürgermeister Matthias Weber seine Ausführungen zum Stand des Ausbaus der U-3-Betreuung ein. Im Anwesen des Kinderhofs sei ja einmal ein Bürgerzentrum geplant gewesen, zu dem es aber nie gekommen sei. Jetzt wolle man da eine Krippe einrichten. Dabei habe man die Erkenntnis gewonnen, dass der Raum der Scheune nicht ausreicht, und beziehe jetzt auch Nebengebäude ein. Insgesamt befinde man sich noch in der Entwurfsphase, eine genaue Kostenschätzung liege noch nicht vor.
Die Kostenentwicklung bot Anlass zu Befürchtungen. So könnten die Ausgaben auf die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung umgelegt werden, lautete eine mehrfach geäußerte Befürchtung. Der Bürgermeister schloss „Anpassungen“ der Elternbeiträge nicht aus.
Besucher fragten, warum man 700 000 Euro in eine „Schrott-Immobilie“ zu investieren gedenke und nicht das Projekt stoppe, um einem Neubau den Vorzug zu geben. Das wurde mit Applaus bedacht. Christian Wolf kündigte ein Bürgerbegehren gegen die derzeitige Planung der Gemeinde an.
Hoch her ging es anschließend beim Thema Wasserversorgung, zu dem eine Bürgerinitiative einen Bürgerentscheid auf den Weg gebracht hat. Die notwendigen Unterschriften übergab Alexander Lerch an diesem Abend dem Bürgermeister.
Befürchtungen bei einem Beitritt
Auslöser ist der Antrag des Gemeindevorstands zur Aufnahme Otzbergs in den Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg, für den die Gemeindevertretung mehrheitlich den Auftrag erteilt hat. Hintergrund sind die enormen Investitionen, die für Brunnen und Leitungsnetz anstehen.
Kritiker befürchten, dass nach einem Beitritt die Erfolge zur Verbesserung der Trinkwasserqualität eigener Brunnen und durch die Beratung für Landwirte zunichte gemacht werden, dass Otzberger Brunnen „abgeschaltet“ werden, dass mit dem „Gruppenwasser“ zwar weniger Nitrat, dafür aber andere Schadstoffe nach Otzberg kommen – und dass man sich in Abhängigkeit vom größeren Verband einer höheren Gefahr der Privatisierung de Trinkwassers aussetze. Auch von einem steigenden Wasserpreis war die Rede.
Mit Engelszungen suchte Gruppenwasserwerks-Chef Wolfram Wittwer die Vorteile des Beitritts zu schildern. So werde man beim Alter des Otzberger Leitungsnetzes jährlich wohl 300 000 bis 500 000 Euro investieren, ohne dass die Bürger dafür gesondert zur Kasse gebeten werden, denn sie würden den Wasserpreis zahlen, der im gesamten Verbandsgebiet gilt. Für den Zweckverband sei Otzberg „keine schöne Braut“, räumte Wittwer ein. Man habe dem Beitritt trotzdem zugestimmt, weil man sich davon eine bessere Auslastung der eigenen Betriebsanlagen verspreche.
Statistiken untermauerten die Notwendigkeit der Investitionen mit einer deutlich höheren Zahl von Rohrbrüchen in Otzberg im Vergleich zum Verbandsgebiet. Zudem übernehme das Gruppenwasserwerk auch die Reparatur von Hausanschlüssen, für die bisher die Bürger selbst aufkommen müssen. Auch nach weit mehr als einer Stunde des Gedankenaustauschs blieb das Meinungsbild gespalten.

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